Alle Jahre wieder – der große Geschenkeumtausch!

Am 27. Dezember beginnt der zweite Teil der „Weihnachtsgeschenkeschlacht“. Geschenke, die nicht gefallen oder nicht passen, werden umgetauscht. Doch gibt es dabei etwas zu beachten und welche Rechte hat der Einzelhändler? Grundsätzlich gibt es kein allgemeines Recht auf Umtausch bei Nichtgefallen. Jedoch versucht man als Händler natürlich den Wünschen des Kunden nachzukommen, so dass diese nicht verärgert werden. Der Händler darf allerdings frei entscheiden, ob es eine andere Ware, einen Gutschein oder Geld im Umtausch gibt.

Oft passiert es auch, dass Kunden versuchen ihre Ware zurück zu geben, ohne dass sie ihren Kassenbon vorlegen können. Der Händler selbst kann entscheiden, ob die Ware zurückgenommen wird oder nicht, denn gesetzlich geregelt ist es nicht. Ebenso verhält es sich mit Beschädigungen an der Verpackung oder beim Fehlen des Preisschildes. Auch hier liegt es im Ermessen des Verkäufers. Der Kunde selbst ist dafür verantwortlich etwas vollständig und in heilem Zustand zurückzugeben. Bei fehlerhafter Ware seitens des Händlers, hat der Kunde jedoch volle zwei Jahre Recht auf Gewährleistung.